Kościół św. Leonarda w średniowiecznej przestrzeni Parczewa

  • Stanisław Jop

Abstrakt

[Abstrakt tylko w j. niemieckim / Abstract only in German]

Die Kirche St. Leonhard im mittelalterlichen Raum von Parczew

Diese Feststellungen basieren auf den Überlieferungen über die Visitationen der Pfarrei und der Musterung der königlichen Güter; als hilfreich erwies sich auch die in den dreißiger Jahren des 19.Jahrhunderts angefertigte topographische Landkarte des Königreiches Polen (die sog. Quartiermeisterkarte).

Der in lößiger und vor allem sumpfiger Umgebung gelegene Flecken Parczew wurde vonden Wasserstraßen der Piwonia im Norden und der von Süden her in sie einmündenden Konotopa abgesichert. Besiedelt wurde der Raum in der Gabelung dieser Flüsse; anfangs auf dem linken (westlichen), später auf dem rechten (östlichen) Ufer der Konotopa. Die um die Kapellkirche St. Leonhard konzentrierte älteste dörfliche Niederlassung entstand, wie angenommen werden kann, bereits im 13. Jahrhundert. Der Aufstieg dieses Fleckens steht im Zusammenhang mit der polnisch-litauischen Union. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts (1401) befand sich auf dem rechten, östlichen Ufer eine gleichnamige Stadtsiedlung mit einer Pfarrkirche zur Himmelfahrt Unserer Lieben Frau. Der älteste Teil des Fleckens auf der westlichen Seite der Konotopa (Alt-Parczew) wurde auf den Rang einer Vorstadt reduziert. Formal geschah dies im 16. Jahrhundert. Die Kapellkirche St. Leonhard bestand bis Ende des 16. Jahrhunderts; sie wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zerstört.

Opublikowane
2019-08-08